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Von Wünschen, Neubeginn und anderen Träumen - über das grosse Glück und die Liebe

Aktualisiert: 29. Juni

Im Verlauf des letzten Jahres habe ich zum ersten Mal von Rauhnächten gehört, dann viel darüber gelesen, mich mit weisen Frauen darüber unterhalten und für mich eine Form gefunden, diese besinnliche Zeit zu feiern.

Das Wunschritual hat es mir besonders angetan und ich habe, wie für mich typisch, nicht nur die Wunschzettel verbrannt, sondern jeden Wunsch in die Arme einer Drahtfigur gelegt und miteinander verbrannt. So ist eine ganze Reihe Engelsfiguren entstanden, die jetzt als Bilder und Skulpturen über mich wachen und mich an meine innigsten Wünsche und Träume erinnern. Noch sind nicht alle Bilder fertig, sie entstehen nach und nach - ganz meiner Intuition folgend. Genau dieser Intuition vertraue ich auch, bei meinen Entscheidungen über mein künftiges Leben. Ich hatte die Gelegenheit, mich während eine längeren Krankheits- und Leidenszeit damit auseinander zu setzen, wer ich bin, was ich kann und vor allem wie ich künftig leben möchte. Mein Partner, der vor drei Jahren aus Liebe zu mir und um mich glücklich zu machen, hat sein urbanes Umfeld verlassen, um mit mir dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen zu leben. Jetzt haben wir festgestellt, dass wir beide dabei nicht glücklich sind. Ich habe zwar einen Naturgarten, ringsum viel Land, ich kann Wildtiere beobachten und könnte hier so leben, wie es mir gefällt. Aber das Haus ist mir viel zu gross, zu viele Zimmer, zu viele Dinge, von allem einfach zu viel. Und das Schlimmste, der Mann an meiner Seite, den ich über alles liebe, ist unglücklich, weil er so weit weg von seiner Familie und Freunde lebt, weil ihm die Stadt und das Eingebettet-Sein fehlt. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, diesen wunderbaren Lebensort zu verlassen und neue Wege zu gehen. Jeder so, wie es ihn glücklich macht. Es hat uns gezeigt, dass wir nur gemeinsam glücklich sein können, wenn beide, jeder für sich, sein Glück leben kann. Ein schmerzhafter, aber wichtiger Entscheid, der uns beide traurig macht. Der uns aber auch zeigt, wie wichtig wir füreinander sind und weiterhin sein wollen.


Viele meiner Figuren haben Flügel erhalten. Flügel wie ich sie mir auch wünsche. Flügel zu haben bedeutet für mich Freiheit. Frei entscheiden zu können. Unbeschwert und leicht zu leben auf der Reise durch dieses eine Leben, das uns geschenkt wurde. Für uns bede beginnt eine neue Reise. Uns dafür vorzubereiten, unsere Schwingen auszubreiten, dafür haben wir ein ganzes halbes Jahr Zeit. Zeit, die ich nutzen werde, mich vor allem von Dingen zu trennen um einfacher und bescheidener durch Leben zu gehen. «Blog like nobody's reading!» habe ich bei Judith Peters gelesen. Genau das mache ich hier. Ich schreibe für mich – über meine Gedanken; die Themen, die mich beschäftigen; über Gott und die Welt, über meine Welt. Wenn dich meine Themen interessieren, anregen, inspirieren, berühren oder du dich in meinen Texten wiederfindest, freue ich mich über deine Worte im Kommentar.



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