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Von Bienen und Blumen

Aktualisiert: 3. Juli 2023

An sich könnte meine Webseite auch «die Sammlerin» heissen. Denn ich liebe es, durch die Natur zu streifen, Wildtiere - auch die ganz kleinen - zu beobachten, Blumen zu pflücken. Wildkräuter, Beeren und Pilze zu sammeln um daraus Teemischungen, Sirup und Konfitüre zuzubereiten oder zu kochen. Als Sammlerin respektiere ich die die Natur, ernte nur soviel ab, wie ich brauche und lasse immer mehr als genug stehen für die Insekten und anderen Wildtieren, die auf diese Nahrungsquellen angewiesen sind.


Als Fotografin kann ich diese Leidenschaft ebenso ausleben. Ich sammle schöne Momente, eindrückliche Landschaften, genauso wie die vielen Augenblicke, die mir Kundinnen und Kunden schenken. Wieso bin ich dann auf Namen «die Bildermacherin» gekommen. Ganz einfach.

Der Name «die Bildermacherin» Schon als Kind habe ich immer gerne gelesen, am liebsten schöne Geschichten. Und in meinem Kopf sind Bilder entstanden. Ich sah meine Heldinnen und Helden vor mir, die phantastischen Landschaften, in denen sich die Geschichten abspielten. Vor meinem inneren Auge sind die Bilder einfach so entstanden. Ohne Anstrengung, waren beim Lesen einfach da. Und beim Fotografieren fühle ich das Gleiche. Ich habe die Bilder meist im Kopf, bevor ich mit der Kamera losziehe. Dann braucht es etwas Geduld, bis das Licht so ist, wie ich es gerne hätte, bis Motiv und Hintergrund stimmt, bis mir Bildausschnitt und Lichtstimmung gefallen. Und dann lass ich die Bilder einfach kommen, versinke darin, geniesse, lasse mich treiben, inspirieren und werde Teil davon.



Was mich antreibt

Täglich liest und hört man in den Medien viel über Biodiversität, Nachhaltigkeit, Umweltkatastrophen und Klimakollaps. Jemand alleine kann diese globalen Probleme nicht lösen, ich schon gar nicht. Deshalb habe ich mich entschieden, im Kleinen mein Bestmöglichstes zu tun. Schon als ich nur eine kleine Terrasse hatte, habe ich darauf geachtet, dass immer etwas Blühendes als Nahrung für Insekten bereit steht und eine kleine Nisthilfe angeboten. Auch das etwas, das ich schon als Primarschulkind von meinen Eltern gelernt habe. Damals durfte eine Amsel im Wagenrad an der Wand der Terrasse (das war damals in) ihr Nest bauen und für uns war es jedes Jahr schön, zuzusehen, wie die Jungen gefüttert wurden und die Vogelfamilie die ersten Ausflügen machte. Das sind Bilder, die ich nie vergessen werde. Dann hing da auch noch eine Makramee-Eule und ein Windspiel mit Bambusröhrchen, in denen sich Hummeln eingenistet hatten. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir gelernt hatten, die Tier- und Pflanzenwelt um uns rum zu beobachten und zu respektieren, hat mich geprägt. So sehr, dass ich nebst meiner doch eher digitalen Arbeit, den Ausgleich in der freien Natur richtig brauche und einfach mehr wissen will über Themen wie Hecken als Lebensräume und Windschutz, Heilkräuter und ihre Wirkung oder generell das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur.



Jetzt habe ich einen kleinen Garten, den ich gestalten darf. Meine Vorgänger haben den bereits naturnah angelegt, so dass immer etwas blüht. Das ist mein kleines Paradies, mein Rückzugsort, meine Kraftquelle. Unkräuter gibt es da keine - ich feiere sogar die Brennnessel unter der Weisstanne. Sobald es das Wetter zulässt, verbringen wir unsere Zeit draussen und freuen uns an den kleinen Wundern. Mit den Schnecken haben wir einen Deal und wenn sie ihren Bereich um den Kompost verlassen, müssen sie damit rechnen, von den drei Schildkröten als Zwischenverpflegung verspeist zu werden. In diesem Naturgarten werden keine Gifte eingesetzt. Ein paar Rosen sind von Läusen befallen. Was soll's? Dafür bieten mir Marienkäfer, «Heugumper», Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Königinnen, Elfen, Feen und Tigerschnegel täglich spannende Beobachtungsfelder.


«Sie ist halt eine Träumerin»

Wie oft müssen meine Eltern von Lehrern diesen Satz über mich gehört haben. Ja, ich bin eine Träumerin und ja, es stimmt, manchmal versinke ich einfach in den Bildern, die vor meinem inneren Auge aufsteigen. Und nochmals ja, noch immer träume ich von einer Welt in Frieden, von Gleichberechtigung aller Menschen, einer Welt, in der unsere Urenkel gesund und beschützt aufwachsen können und dass wir alle gemeinsam dafür sorgen, dass auch deren Urenkel die Wunder der Natur noch real erleben können.





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